Archive for September, 2010

Die Geschichte des Sandeman

Ein kurzer Überblick über die Geschichte und Herstellung von Sandeman Sherry erleichtert dem Liebhaber oder Neuinteressenten die Kaufentscheidung: Mit einem Darlehen von 300 Pfund mietet George Sandeman 1790 einen Kellerraum und eröffnet  in Tom’s Coffee House in der City of London ein Weingeschäft. Nach stetigem Erfolg weitet Sandeman 1810 seine Aktivitäten auch auf Spanien und Portugal aus. Erst am 23. März 1877 wird George Sandeman & Co. „GSC“ als Warenzeichen eingetragen.

Eine erste große Werbeanzeige erscheint 1905 in der „Irish Times“. In den USA, in Kontinentaleuropa und den „Nationen des Britischen Weltreichs“ werden nach und nach ähnliche gezielte Werbeaktionen gestartet. Eine halbseitige Anzeige mit der Liste seiner Handelsvertreter veröffentlicht Sandeman 1914 in der „The Times“. 1928 erfindet George Massiot-Brown die geheimnisumwitterte Shiluette für die Produkte aus dem Hause Sandeman. Man erkennt eine Gestalt in einem schwarzen Studentenumhang und mit dem breitkrempigen spanischen Hut. „The Don“ gilt als das erste Logo einer Weinmarke und verkörpert heute das Symbol für ruhmreiche Vergangenheit, Qualität und Prestige. Der Don wird seit den 30er Jahren für Werbeaktionen herangezogen.  Dem internationalen, in Kanada ansässigen Spirituosenkonzern Seagram schließt sich Sandeman 1980 an. Um höchste, gleichbleibende Qualität zu gewährleisten, lässt das Unternehmen seit 1982 seine Weine direkt am Herstellungsort abfüllen und weist mit diesem Schritt die Richtung für die künftige Entwicklung der Branche.  Das Sandeman-Portweinmuseum wird 1992 eröffnet. Das Qualitätszertifikat ISO 9002 wird dem Haus Sandeman 1995 in Jerez für seinen Sherry offiziell zugesprochen. Damit ist Sandeman das erste Unternehmen im Sherryweingeschäft, dessen Herstellungsverfahren und –methoden auf Grund ihrer strengen Qualitätskriterien zertifiziert werden. Auch der Portwein erhält nur ein Jahr später das Qualitätszertifikat.  Eine Ausstellung zur Marke Sandeman und zum Thema Sandeman-Sherry wird schließlich im Jahre 2002 eröffnet.

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Citadelle French Gin

Geschichte des Citadelle Gin:

In der „CITADELLE“ genannten Destillerie in Dünkirchen wurde 1771 das Rezept des  französischen Citadelle Gin kreiert. Als älteste in Frankreich eingetragene Destillerie hatte „CITADELLE“ eine besonders exponierte Lage an der sehr florierenden, mittelalterlichen Straße des Seehandels. Für die aus dem Osten zurückkehrenden Schiffe, die mit Gewürzen und Kräutern, wie Zimt und Koreander schwer beladen waren, war Dünkirchen der erste Hafen, den sie anliefen. Durch die enorme Fülle an aromatischen Kräutern und Gewürzen kam den berühmten Destillatueren Carpeau und Stival die Idee, in der schützenden Festung der Stadt, der Citadelle, 12 traditionelle, kupferne Destillierapparate herstellen zu lassen.  Auch heute noch wird die gleiche Art dieser Destillierapparate verwendet, um den Citadelle Gin zu produzieren. Bei seinen Recherchen entdeckte das Haus Cognac Ferrand in der alten Destillerie von Dünkirchen das von Carpeau und Stival zusammengestellte Originalrezept.

Herstellung des Citadelle Gin:

Citadelle Gin wird nach dem 1771 erstellten Originalrezept aus Weizen hergestellt und enthält 19 exotische Kräuter, weit mehr, als jeder andere Gin auf der Erde. Diese Kräuter verleihen dem Citadelle Gin einen ausgeglichenen, komplexen und einmaligen Geschmack.

Verkostungsergebnis des Citadelle Gin:

Ein feines Bukett mit einem Geschmack nach Zitrone und Wacholder ist dem Citadelle Gin eigen. Als außergewöhnlich aromatisch, voll, geschmeidig und elegant, so wird er von Kennern und Liebhabern unisono beurteilt. Mit einem klaren und frischen Abgang verabschiedet sich Citadelle Gin nach Passieren des Gaumens vom Genießer.

Heute wird Citadelle Gin unweit von Cognac produziert, der wahren Heimat des vermutlich Feinsten unter den Branntweinen. Die Kenntnisse der Cognac-Herstellung, die sich im Laufe der Jahrhunderte angehäuft hatten, machte sich der Destillateur von Cognac Ferrand zu Nutze, indem er den eleganten und sehr feinen Geschmack und natürlich auch das Aroma von Citadelle zu neuem Leben erweckte. Um Citadelle Gin so samtig und geschmeidig zu machen, wie er ist, wird er vier Mal destilliert. Als Grundstoff wird nur einzigartiger Weizen aus der Beauce-Gegend, im Herzen Frankreichs geerntet. Darauf folgend wird  der Weizen mit reinstem Quellwasser aus Angeac in Cognac vermischt, einem Wasser, das durch den kalkhaltigen Boden auf höchst natürliche Weise gefiltert wurde.

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Havana Club

Zwei verschiedene Namen, die dennoch zusammengehören, der Rum Havana Club und Kuba, Lebensfreude und Spontaneität treffen Rituale und Symbole.  Ein Mix aus Zigarren, Musik, purer Lebensfreude, beruhigender Gelassenheit und selbstverständlich Rum-Cocktails, wie er perfekter nicht sein kann, das ist Kuba, Heimat von Havana Club. Hier schlagen die Uhren anders: Die Inselbewohner wissen das Leben zu genießen, fernab jeglicher Hektik und Betriebsamkeit und mit positivem Denken.  Die Freizeit wird von der Mehrzahl der Kubaner in den Straßen verbracht, Musikanten ziehen Tag und Nacht durch die Gassen und über Promenaden. Männer hantieren liebevoll, mit manchmal mehr und manchmal weniger Erfolg an Autos, die den Namen vor fünfzig Jahren möglicherweise einmal verdient haben. Wie seit Jahrzehnten schon sitzen die Alten noch immer beisammen, lassen ihren Blick über’s Meer gleiten und schwatzen selbstbewusst und selten ohne Übertreibung über die jahrzehntelange zurückliegende letzte weibliche Eroberung oder über die traurige Geschichte der Giraldilla.

Das inoffiziele Wahrzeichen der Stadt Havanna und auch von Havana Club Rum ist Giraldilla und wichtig für jeden Kubaner: Die 1634 errichtete Bronzestatue stellt die hoch oben auf der Turmspitze des Castillo de la Real Fuerza thronende Dona Isabei de Bobadilla dar. Die schöne Sevillanerin schaut suchend über das Land, wartet sie doch noch immer auf die Heimkehr ihres Mannes Hernando de Soto, der 1539 zur Suche nach dem Quell ewiger Jugend auszog, jedoch niemals zurückkehrte. Heute ziert die Giraldilla, Symbol für Treue und Hoffnung, das Logo von Havana Club. Sie ruht vor einem tiefen Rot, das für den Sonnenuntergang über dem Malecon und Havannas Hafen steht.

Selbst fern von Kuba träumen zunehmend mehr Menschen als Gegensatz zum hektischen und arbeitsreichen Alltag von der entspannten und lebensfrohen Art der Kubaner, die Gelassenheit in allen Lebenslagen ausströmt. Der Siegeszug des kubanischen Rums geht unaufhaltsam weiter, egal, ob pur oder in Cocktails. Wie kein anderes Getränk steht der Rum Havana Club für kubanische Lebensart. Ob Cocktail-Evergreen Cuba libre oder ein älterer Rum in Verbindung mit einer guten Zigarre, diese Lifestyle-Spirituose ist aus deutschen Bars nicht mehr wegzudenken und erfreut sich auch im privaten Bereich großer Beliebtheit. Jederzeit und an jedem Ort wird kubanisches Lebensgefühl mit Havana Club nacherlebbar: Sinneslust und Lachen, Rum und Musik, die Ingredienzen kubanischen Lebenselixiers, all das fühlt man, wenn einen die Aromen des kubanischen Rums den Gaumen umschmeicheln.  Kuba und Havana Club sind Genuss und Leben für einen kurzen Augenblick, aber einmal kennengelernt, ergibt sich eine tiefe, lebenslange Verbundenheit.

Die Bande der Kubaner, mit ihrem Rum und dem Boden ihrer Heimat spürt besonders, wer einmal die Sitte, das Ritual der lagrima (Träne) erlebt hat: Von jeder neu geöffneten Flasche gießt der Inselbewohner zunächst andächtig einen Tropfen, eine „Träne“, Rum aus der Flasche HAVANA CLUB auf den Boden, als Zeichen des Dankes und als Opfergabe an die Geister und erst dann füllt er sein eigenes Glas.

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Malibu

Einer wunderschönen karibischen Insel Barbados entspringen die Wurzeln des berühmten Kokoslikörs Malibu. Reichlich Erfahrung und Handwerkskunst bedurfte es, um Rumspezialitäten aus Barbados mit einer unvergleichlichen Leichtigkeit und Finesse auszustatten, was durch die langjährige Erfahrung seit Mitte des 17. Jahrhunderts spürbar erleichtert wurde. Besonders gut eignet sich Barbados-Rum für die Herstellung von Malibu. Das wird noch durch die feinen Zuckerrohr- und Butterrumkomponenten hervorragend unterstützt.

Nur die besten Rumsorten der Malibu West Indies Rum Distillery werden für dessen Produktion eingesetzt. Die Destillerie liegt im äußersten Südwesten der „West Indies“ oberhalb des weißen Sandstrandes von Black Rock. Wie Malibu selbst, so ist auch dieser Standort herrlich tropisch und „easy going“.

Der einzigartig ausbalancierte und raffinierte Geschmack von Malibu erlaubt auch seinen Genuss in Kombination mit nur einer einzigen Zutat und wird damit zu einem besonderen Erlebnis. Er lässt sich aber auch mit anderen Spirituosen, Likören und Fruchtsäften gut mixen und macht diesen Anfang der 80er Jahre eingeführten kristallklaren Kokoslikör zu einem der besten Coconut Liköre weltweit.

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Becherovka

Seit dem Jahre 1807 wird Becherovka, der beliebte tscheschische Kräuterlikör, nach einer streng gehüteten Rezeptur aus Gewürzen und Kräutern erzeugt. Sowohl seine goldene Farbe als auch sein charakteristischer und unverwechselbarer Geschmack verdankt Becherovka einem langen Reifeprozess in alten Eichenfässern.

In Bars und Restaurants, zu Hause oder in geselliger Runde unter Freunden, findet Becherovka seine Anhänger. Becherovka sollte nur eiskalt serviert werden, pur oder auf Eis, als Aperitif, als Digestif oder einfach mal so zwischendurch.

Auch wird er gern als Longdrink mit alkoholfreien Getränken, (z. B. Tonic Water) genommen. Becherovka ist immer ein Genuss!


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