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Martell Cordon Bleu Cognac

Im Südwesten Frankreichs liegt das kleine Städtchen Cognac mitten in den Weinbergen. Cognac wird in diesem idyllischen Städtchen seit 1620 hergestellt. Das Unternehmen Martell hat hier seinen Sitz und stellt seit vielen Jahren einen ausgezeichneten Cognac her. Verwendet werden nur die besten Weine aus der Region, die in der Brennblase, der “Alambic Charentais”, zweifach destilliert werden. Lange Zeit durften die Weine in ausgesuchten Limousin-Eichenfässern ruhen, bis sie für eine Vermählung mit anderen Weinen bereit waren. Diese traditionelle Herstellung und das Blendungsverfahren hat auch der Martell Cordon Bleu Cognac erfahren.

Der braune Martell Cordon Bleu Cognac bringt eine Aromen-Vielfalt zutage, mit der er sofort nach dem Einschenken in das Glas den Raum erfüllt. Edle Holznoten verbinden sich mit einem großen duftenden Blumenstrauß und werden von würzigen Klängen luftig umhüllt. Die Geschmackssinfonie, die der Martell Cordon Bleu Cognac dem Gaumen bietet, ist edel und perfekt ausbalanciert. Fruchtige Facetten, gepaart mit holzigen Tönen, schmeicheln und umgarnen den Gaumen und dringen zu den Sinnen vor.

Das Finish ist sehr lang und mit seiner Geschmackskomposition ein aufregendes Erlebnis. Trotzdem ist der Martell Cordon Bleu Cognac mild zum Gaumen. Es ist ein edler Cognac, wie er nur aus der Provinz Cognac kommen kann. Mit seinem 40%igen Alkoholgehalt ist er ein sanfter Cognac, der immer wieder begeistert.

Zum ersten Male wurde der Martell Cognac im Jahre 1912 von Edouard Martell abgefüllt und wurde ein Verkaufsschlager. Dieser Cognac bringt dem Genießer den französischen Charme näher und beweist wieder einmal, dass Cognac eine seit 1909 geschützte Marke bzw. Herkunftsbezeichnung ist. Nur Cognacs, die aus den Regionen Cognac, Grande Champagne, Petit Champagne, Borderies, Fins Bois, Bons Bois und Bois Communs kommen, dürfen diese Bezeichnung, die für ausgezeichnete Qualität steht, tragen. Martell hat es wie so oft wieder geschafft, aus verschiedenen destillierten Weinen eine perfekte Komposition zu kreieren, die sich französisch charmant und weltoffen sowohl im Aroma als auch im Geschmack präsentiert.

Cognac aus dem Hause Pitaud

Pitaud – der Name allein verspricht schon das angenehme Aroma eines alten Cognacs auf der Zunge. Der französische Hersteller edler Cognacbranntweine arbeitet in der Kunst der traditionellen Destillation seiner erstklassigen Eau de Vie und der Kunst der Komposition von ausgesuchten Bränden aus hervorragenden Weinsorten – eine unentwegte Suche nach Harmonie und gleichbleibender Güte. Der Cognac bei Pitaud reift in Fässern aus Limousin-Eiche, was dem Cognac einen ausgesprochen milden und aromatischen Geschmack verleiht. Als hervorragender Cognac-Hersteller benützt Pitaud beim Destillationsvorgang nur kleine Brennblasen, was der Qualität des erzeugten “bonne chauffée”, der beim zweiten Brenngang entsteht, sehr zugutekommt. In der französischen Destille, deren Grundreservoir an alten Weinbränden teilweise über einhundert Jahre alt ist – der Firmengründer Albert Pitaud hatte die Fässer zu Beginn des 1. Weltkrieges auf dem Firmengrundstück vergraben – wird bevorzugt Wein aus der “Petit Champagne” verwendet, einem der sechs Anbaugebiete der Weinanbauregion Cognac, nördlich von Bordeaux.

Der “Maître de Chai”, der Kellermeister, der gute Geist des Cognacs sozusagen, wacht über die Herstellung des erstklassigen Branntweines. Er entscheidet über die Mischung verschiedener Jahrgänge, die Menge der Zugabe von uralten, abgelagerten Bränden zur Komposition verschiedener Geschmacksrichtungen und Sorten. Gerade dieses Spiel mit Aromen und die aus langer Erfahrung heraus getroffenen Entscheidungen, die hohe Qualität bei der Herstellung der Destillate, machen diese Cognacs so einzigartig.

Eine wahre Rarität ist der über einhundert Jahre alte Brand, der, ohne mit anderen Jahrgängen vermischt zu werden, mit nur ein wenig frischem Quellwasser in edle Kristallkaraffen abgefüllt wird.
Das Branntweinhaus Pitaud bietet neben diesem mehr als erstklassigen Cognac, der nach dem Namen des ersten “Maître de Chai”, des Firmeninhabers Albert Pitaud benannt ist, auch noch etliche andere Cognacspezialitäten an. So den Weinbrand der Qualitätsstufe V.S.O.P., welcher hier, statt der üblichen vier Jahre, die ein Cognac der Qualitätseinstufung V.S.O.P sonst haben muss, ganze sechs Jahre in Limousinholzfässern eingelagert wird. Der Cognac erhält in den kleinen Fässern, die öfter auch einmal ausgetauscht werden, um eventueller Moderung vorzubeugen, seine typische goldbraune Farbe. Das unvergleichliche Aroma dieses äußerst charaktervollen Cognacs entsteht bei der Vermischung der Primäraromen aus dem Wein mit den Sekundäraromen aus dem Holz.

Der Cognac aus dem Hause Pitaud mit der Qualitätsbezeichnung “X.O.” ist ausgesprochen exklusiv in den Bestandteilen seiner Komposition, die bis zu zweiundzwanzig Jahre gelagert sind. Ein herkömmlicher Cognac dieser Qualitätseinstufung muss gerade einmal sechs Jahre gelagert sein. Der dunkle, ausdrucksstarke, leicht fruchtige Cognac, der ein ausgewogenes Geschmackserlebnis garantiert, die Nase aus Honig, Blumen und leichten Fruchtnoten, ist ein unbedingtes Muss für Liebhaber eines charaktervollen Cognacs.

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Der Citadelle Gin

Bis in das 18. Jahrhundert geht das wohlgehütete Geheimnis zur Herstellung des Citadelle Gin zurück. Das Rezept dieser Spirituose wurde im Jahre 1771 in der als „Citadelle“ bezeichneten Destillerie in Dünkirchen von zwei überaus in diesem Handwerk begabten Destillateuren kreiert.

Bei Nachforschungen, die vom Hause Cognac Ferrand betrieben wurden, entdeckte man in der alten Destillerie von Dünkirchen doch tatsächlich noch das Originalrezept von Capeau und Stival, aus dem hervorging, dass diese Spirituose aus Weizen hergestellt wird und nicht weniger als 19 exotische Kräuter beinhaltet. Das sind mehr, als jeder andere Gin der Welt aufzuweisen hat.

Die Herstellungstechnologie hat sich zwar im Laufe der Zeit erheblich gewandelt, doch selbst noch heute wird die gleiche Art der Destillier-Apparate verwendet, die auch in der Vergangenheit zur Produktion dieser hochwertigen Spirituose zum Einsatz kam. Mit dem POTT-Still-Verfahren werden nur sehr wenige Gins hergestellt und davon ist Citadelle Gin der einzige Gin, der über offener Flamme in Cognac-POTT-Still-Destillierapparaten gebrannt wird. Das hat zur Folge, dass die Herstellung nur in kleinen Chargen möglich ist. Jeweils nur ein Fass erlaubt dem Master-Destillateur, das geschmackvolle und hochwertige „Herz“ des Destillats zu bewahren. Mit dieser zwar unrentablen und überdies auch kostenintensiven Methode der Destillation wird eine außergewöhnlich hohe Qualität erreicht, die man nur bei Spirituosen finden kann, die mit dieser Brennweise hergestellt wurden.

Schon bei der Auswahl der Grundprodukte wird größtes Augenmerk auf die Qualität gelegt, die das A und O bei der Herstellung sind. Es werden ausschließlich nur ganze Weizenkörner aus der Beauce-Gegend, die man auch die Kornkammer Frankreichs nennt, mit reinem Quellwasser aus Angeac vermischt, um dann sehr behutsam destilliert zu werden, damit man am Ende die feinstmögliche Spirituose erhält. Alle Gewürze, die bei der letzten Destillation hinzugegeben werden, sind 100 % naturbelassen. Dieser Gin, der über fünf Monate in alten Eichenholz-Fässern reifte, vereint die Frische und Komplexität des Citadelle Gin und die Finesse alter, im Barrique gereifter Spirituosen.

Die Idee, einen barrique-gereiften Gin herzustellen, entwickelte sich während unserer Nachforschungen nach dem Ursprung dieser außergewöhnlichen Spirituose. Citadelle Gin, der mehrfach bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet wurde, dazu gehören beispielsweise der 1. Platz bei der Gin-Weltmeisterschaft und eine Goldmedaille bei der International Spirits Challange in London, ist das Ergebnis der Geduld und Hartnäckigkeit, die wir als Hersteller bei der Suche nach dem Originalrezept aufgewandt haben. Wie wir aus Überlieferungen erfahren konnten, wurde vor einigen Jahrhunderten Gin und Eau-de-Vie de Genever nicht selten für mehrere Monate vor dem Genuss in Holzfässern gelagert, was als Ursache für ausnehmend reiche und volle Aromatik und diesen herrlichen Farbton angesehen werden kann.

Citadelle French Gin

Geschichte des Citadelle Gin:

In der „CITADELLE“ genannten Destillerie in Dünkirchen wurde 1771 das Rezept des  französischen Citadelle Gin kreiert. Als älteste in Frankreich eingetragene Destillerie hatte „CITADELLE“ eine besonders exponierte Lage an der sehr florierenden, mittelalterlichen Straße des Seehandels. Für die aus dem Osten zurückkehrenden Schiffe, die mit Gewürzen und Kräutern, wie Zimt und Koreander schwer beladen waren, war Dünkirchen der erste Hafen, den sie anliefen. Durch die enorme Fülle an aromatischen Kräutern und Gewürzen kam den berühmten Destillatueren Carpeau und Stival die Idee, in der schützenden Festung der Stadt, der Citadelle, 12 traditionelle, kupferne Destillierapparate herstellen zu lassen.  Auch heute noch wird die gleiche Art dieser Destillierapparate verwendet, um den Citadelle Gin zu produzieren. Bei seinen Recherchen entdeckte das Haus Cognac Ferrand in der alten Destillerie von Dünkirchen das von Carpeau und Stival zusammengestellte Originalrezept.

Herstellung des Citadelle Gin:

Citadelle Gin wird nach dem 1771 erstellten Originalrezept aus Weizen hergestellt und enthält 19 exotische Kräuter, weit mehr, als jeder andere Gin auf der Erde. Diese Kräuter verleihen dem Citadelle Gin einen ausgeglichenen, komplexen und einmaligen Geschmack.

Verkostungsergebnis des Citadelle Gin:

Ein feines Bukett mit einem Geschmack nach Zitrone und Wacholder ist dem Citadelle Gin eigen. Als außergewöhnlich aromatisch, voll, geschmeidig und elegant, so wird er von Kennern und Liebhabern unisono beurteilt. Mit einem klaren und frischen Abgang verabschiedet sich Citadelle Gin nach Passieren des Gaumens vom Genießer.

Heute wird Citadelle Gin unweit von Cognac produziert, der wahren Heimat des vermutlich Feinsten unter den Branntweinen. Die Kenntnisse der Cognac-Herstellung, die sich im Laufe der Jahrhunderte angehäuft hatten, machte sich der Destillateur von Cognac Ferrand zu Nutze, indem er den eleganten und sehr feinen Geschmack und natürlich auch das Aroma von Citadelle zu neuem Leben erweckte. Um Citadelle Gin so samtig und geschmeidig zu machen, wie er ist, wird er vier Mal destilliert. Als Grundstoff wird nur einzigartiger Weizen aus der Beauce-Gegend, im Herzen Frankreichs geerntet. Darauf folgend wird  der Weizen mit reinstem Quellwasser aus Angeac in Cognac vermischt, einem Wasser, das durch den kalkhaltigen Boden auf höchst natürliche Weise gefiltert wurde.

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Cognac Monnet – der elegante Cognac

Eines der schönsten Cognac-Häuser Frankreichs ist zweifellos Cognac Monnet.

Vor mehr als 170 Jahren entstand bei mehreren kleinen Weingütern der Wunsch, edelsten Cognac zu destillieren. Also schloss man sich im Jahre 1938 zusammen und gründete ein Haus, Cognac Monnet, um dieses Vorhaben umzusetzen.

Das Markenzeichen von Monnet wurde 1897 geschaffen, als Jean-Gabriel Monnet das Unternehmen leitete. Seitdem ziert ein Salamander jede Flasche dieses edlen Cognacs. Eine Verbindung zwischem jenem mystischen Tier und den kupfernen Brennblasen, in welchen Cognac Monnet destilliert wird, ergibt sich daraus, dass sowohl der Salamander, wie auch die Brennblasen dem Feuer trotzen. 1924 übernahm Jean Monnet, der Sohn Jean-Gabriel Monnets, die Firma und leitete sie, bis er sich ausschließlich und mit großer Hingabe seiner politischen Weltkarriere zuwandte. Er wird als einer der Gründerväter der Europäischen Gemeinschaft angesehen und wurde als „Vater Europas“ bekannt.

Wie eingangs bereits erwähnt, gründete man Cognac Monnet aus dem Wunsch heraus, Cognacs der feinsten und überragendsten Qualität zu produzieren. Alle Mitarbeiter des Hauses Cognac Monnet mobilisierten alle Reserven, gaben stets das Letzte und gingen auch bis zum Äußersten, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Nur dadurch war es möglich, vollmundige, authentische und kultivierte Cognacs zu kreieren.

Das Haus Cognac Monnet stellt folgende erlesenen Cognacs her:

1. Cognac Monnet
2. Cognac Monnet VSOP
3. Cognac Monnet XO

Grande Champagne, Petit Champagne, Borderis und Fins Bois, das sind die Gegenden, aus denen die Brände hauptsächlich kommen und im Hause Monnet sorgfältig selektiert werden. Ausschließlich in Fässern aus Limousin-Eiche reifen die Brände heran und nur in diesen Fässern ist es möglich, dass sich die feinen Aromen des Monnet-Cognacs bestmöglich entwickeln können.

Die ständige Überprüfung der Qualität während der Reifung wird durch eine alljährliche Bestandsaufnahme gesichert, die auch eine Verkostung aller Fässer beinhaltet. Bei nationalen, wie auch internationalen Spirituosenwettbewerben in Moskau, London oder Paris werden Cognacs aus dem Hause Monnet mit wiederkehrender Regelmäßigkeit ausgezeichnet.

Um auch wieder in Deutschland den hohen Stellenwert, den dieses Haus unbestritten verdient, zu erreichen, startet Cognac Monnet 2010 mit einer neuen, moderneren und edleren Ausstattung neu durch. Die Gaumen der Anhänger dieser Marke werden den Erfolg zweifellos in absehbarer Zeit wahrnehmen können.


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